Deutsch-Buddhistische Humanitäre Vereinigung e.V.

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Dhamma-Kreis der DBHV

"Dhamma" ist das Pali-Wort für die Lehre des Buddha, welche im riesigen theravâda-buddhistischen Pâli-Kanon seit dem 1.Jh. vor unserer Zeitrechnung schriftlich niedergelegt worden ist.

Der Dhamma-Kreis findet seit Juli 2014 wieder regelmäßig etwa 1-mal im Monat unter Leitung von Dr. Christop Lübbert (CL) statt: montags 19 - 21 Uhr, (dann an Stelle der Montagsmeditation), in der Adelungstr.41, 64283 Darmstadt. Hier eine Orientierungshife, wie Sie in die Adelungstr.41 gelangen.

Jede / jeder ist willkommen. Interessierte mögen Christoph (Tel: 06151 - 42 22 98) ansprechen, um einen Eindruck von unserem Dhamma-Kreis zu bekommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Über eine Spende zur Abdeckung der Raummiete freuen wir uns. Wir sind auf Raummiete-Spenden angewiesen!

Wir lesen und interpretieren hauptsächlich ausgewählte Lehrreden (Suttas) aus dem Sutta Pitaka des Pâli-Kanon (www.palikanon.com und www.palikanon.de). Dazu werden auch Erläuterungen zum Hintergrund des jeweiligen Sutta gegeben. Verständnisfragen sind stets willkommen. Die Teilnehmer drucken sich den Papierausdruck aus, so dass sie vor- oder mitlesen können.

Es ist erstaunlich, wie jene uralten Texte auf ganz zeitgemäße Fragen und Probleme führen. Im Sutta Pitaka des Pâli-Kanon steht eigentlich alles, was man als Laie zum Verständnis des theravâdischen Buddhismus braucht. Man muss den Sutta Pitaka nur aufmerksam lesen (und ihn natürlich in der Meditation und im Leben umsetzen).

Bislang gelesene (bzw. geplante) Suttas oder Vorträge  -- Aktuelles oben:

Mai - Juni 2018

Buddhismus aus Theravâda-Sicht,
Teil 4

Teil 4 schließlich gibt eine kleine Übersicht über die Riten und Gebräuche, die bei der Meditationspraxis, den buddhistischen Symbolen, den Festen und Feiertagen, sowie dem Mönchs- , Laien- und Andachtswesen im Theravâda-Buddhismus üblich waren und sind.

-- Besprechung: (noch auszumachen)

Apr. - Mai 2018

Buddhismus aus Theravâda-Sicht,
Teil 3

Teil 3 versucht, die "gleiche Essenz" in allen buddhistischen Richtungen herauszuarbeiten. Dazu ist der Theravâda-Buddhismus besonders geeignet, denn alle anderen buddhistischen Richtungen erkennen seinen Kern mehr oder weniger als Grundlage an.

-- Besprechung: (noch auszumachen)

Mrz. - Apr. 2018

Buddhismus aus Theravâda-Sicht,
Teil 2

Teil 2 umreißt das geographische, historische, soziopolitische und religiöse Umfeld, in das der Buddha hineingeboren wurde.

-- Besprechung: (noch auszumachen)

Feb.2018

Das Gleichnis von der Säge M21

aus Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Mit Sabine Heidemann wird das Sutta M21 gelesen, interpretiert und diskutiert. (Übersetzung: Kay Zumwinkel). -- In den letzten Jahren häufen sich Berichte über "Hate-Speech", Hass-Kommentare im Internet und überhaupt respektloses Reden und Verhalten auch in Deutschland. Deshalb ist die Buddha-Rede M21 aktuell: Wie begegnet man abfälligen Bemerkungen, übler Nachrede und sogar Hass-Tiraden??

-- Besprechung: Mo.26.02.2018, 19-21 Uhr

Jan. 2018

Buddhismus aus Theravâda-Sicht,
Teil 1

Zum 20-ten Jubiläum des Bestehens der DBHV starten wir im Dhamma-Kreis eine mehrmonatige Folge mit dem Namen "Buddhismus aus Theravâda-Sicht". Vieles Einzelne davon ist bereits beim Lesen und Besprechen der bisher gelesenen Lehrreden aus dem Sutta Pitaka eingesehen worden. Das Bedürfnis ist nun, dieses alles einmal "an einem Stück" zusammenzufassen.

Der Teil 1 hat zum Thema "Buddhismus: Religion ohne 'Gott' und 'Seele'?". Und es kommt die Frage auf: Ist für uns "Westler" der in Meditation und Dhamma-Kreis erfahrene "Buddhismus" überhaupt als "Religion" im uns gewohnten Sinne aufzufassen?
-- Besprechung: Mo. 29.01.2018, 19 - 21 Uhr

Nov. 2017

Das Kalama Sutta  A.3.66
aus Suttapitaka / Anguttaranikaya

(hier mit etwas mehr Kommentaren)

Das Kalama Sutta A.3.66 hatten wir bereits im Juli 2014 gelesen und besprochen. Nun wiederholen wir es aus gegebenem Anlass: Wir achten besonders auf den letzten Teil des Sutta, der als "Vierfacher Trost" bezeichnet wird. Er besagt etwas sehr Bedeutsames zu den Konsequenzen eines Lebens nach den Maximen des Buddha: Das Realisieren der Eigenschaften Gierlosigkeit, Hasslosigkeit, Gelassenheit, Wohlwollen kann den Menschen so souverän machen, dass er nicht einmal über eine Karma-Gerechtigkeit nachgrübelt. (Der Frage nach der Karma-Gerechtigkeit entspricht im theistischen jüdisch-christlichen Kulturkreis die „Theodizee-Frage“, d.h., ob Gott gerecht ist).
-- Besprechung: Mo.27.11.2017, 19-21 Uhr
Okt. 2017

Anapanasati Sutta M118
aus Suttapitaka / Majjhima Nikaya

M118 handelt vom achtsamen Ein- und  Aus-Atmem. M118 ist eine Ergänzung, verfasst von einer späteren Mönchsgruppe nach Buddhas Verlöschen, zum berühmten Satipatthâna Sutta, das wir im Dhamma-Kreis, März bis Mai 2017, besprochen hatten.
-- Besprechung mit Gustav Büttner: Mo.30.10.2017, 19-21 Uhr
(Die Lesung fiel aus Krankheitsgründen aus.)
Sept. 2017

Cūḷasāropama Sutta M30
Kernholz - kleines Sutta
aus Suttapitaka / Majjhima Nikaya

In M30 geht es um die "Vertiefungen" (p: jhâna; skr: dhyana).  Insgesamt werden im Sutapitaka an vielen Stellen 4, an anderen Stellen 8 Jhânas angegeben. Die ersten 4 werden auch für die Vorbereitung auf Vipassana als notwendig angesehen. Als Laie würde man die drei oder vier ersten Jhânas etwa als "in die Stille kommen" bezeichnen. Die "höheren" (oder "formlosen") Vertiefungen 5-8 hatte Gotama bei seinen Lehrern Alara Kalama und Uddaka Ramaputta gelernt, sie aber später für die endgültige Befreiung als nicht notwendig angesehen (vgl. z.B. M26, M36).
Übersetzung: Kay Zumwinkel (Mettiko Bhikkhu).
-- Besprechung: Mo. 25.09.2017, 19-21 Uhr
Juli - Aug. 2017

Mahāhatthipadopama Sutta M28
Die Elefantenspur - großes Sutta
aus Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Sariputta, einer der intelligentesten Schüler des Buddha, erläutert in M28, wie die - damals sowohl im Osten als auch im Westen allgemein bekannten - antiken "Vier Elemente" bei der Körperbetrachtung im buddhistischen Satipatthâna als kontemplatives Hilfsmittel zu verwenden sind. Übersetzung: Kay Zumwinkel (Mettiko Bhikkhu).
-- Erste Besprechung: Mo. 24.07.2017, 19-21 Uhr
-- Zweite Besprechung: Mo. 28.08.2017, 19-20:30 Uhr
Juni 2017

Mettâ Sutta SN I.8
Das Sutta der Liebenden Güte
aus Suttapitaka /

Khuddaka Nikāya / Sutta Nipāta (SN)

Im DBHV Meditationskreis beginnt Gustav Büttner jede Sitzung stets mit der Mettâ-Meditation. Daher wollen wir zu dieser Meditationsform den Ursprung aus dem Pâli-Kanon , nämlich das Mettâ Sutta SN I.8 (ins Deutsche übersetzt von Karl Seidenstücker, bzw. dem deutsch-buddhistischen Mönch Nyanaponika) lesen und interpretieren. Dieses Sutta ist in allen Ländern des Thervâda-Buddhismus eines der am häufigsten rezitierten Suttas.
-- Besprechung: Mo. 26.06.2017, 19-21 Uhr

März - Mai 2017

Satipatthana Sutta M10
die Grundlagen der Achtsamkeit
aus
Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Das Satipatthana Sutta gilt als Standardwerk und Grundlage für die heutige Vipassana-Meditation. Da im DBHV Meditationskreis Vipassana praktiziert wird, war es an der Zeit, dieses berühmte Sutta auch im Dhammakreis zu lesen und zu interpretieren. Das Sutta existiert im Suttapitaka in zwei Varianten: D22 (im Digha Nikaya), M10 (im Majjhima Nikaya). Ich habe mich für M10 entschieden, weil es etwas kürzer ist und weil der Übersetzer, Kay Zumwinkel das M10 ausführlich kommentiert hat. Das Sutta ist lang und bedarf mehrerer Lesesitzungen im Dhammakreis.
-- Erste Besprechung: Mo. 27.03.2017, 19-21 Uhr
-- Zweite Besprechung: Mo. 24.04.2017, 19-21 Uhr
-- Dritte Besprechung: Mo. 29.05.2017, 19-21 Uhr
Feb. 2017

Mahā-Assapura Sutta M39
aus Suttapitaka / Majjhima Nikaya
"Was einen wahren buddhistischen Mönch ausmacht"

Sabine Heidemann übernimmt den Februar-Dhammakreis, da CL in Indien ist, mit folgendem Thema:
Buddha ermahnt seine Bhikkhus, dass sie sich nicht auf den von den Leuten wahrgenommen äußeren Attributen (Hauslosigkeit, Mönchsrobe, Bettelschale etc.) ausruhen sollen. Er zählt darüber hinaus eine ganze Reihe von Eigenschaften und Fähigkeiten auf, die ein Mönch des buddhistischen Sangha noch haben muss, um ein "wahrer Brahmane" (wie Buddha sich ausdrückt) zu sein.
[Es fällt auf, das bei dieser Aufzählung die Aufgabe der Mönche, für die Laien ein betreuendes ethisch-moralisch-soziales Vorbild zu sein, völlig fehlt! - Daraus könnte man schließen, dass Buddha sich und seinen Sangha keineswegs als "Sozialreformerische Bewegung" gesehen, sondern sich ausschließlich der spirituellen Erziehung seiner Mönche gewidmet hat (?).]
-- Besprechung: Mo. 6.2.2017, 19-21 Uhr.
Nov. -  Dez. 2016

Akkosa Sutta – „Schmähung“ S7.2
aus Suttapitaka/ Samyutta Nikaya
"Wir essen deine Speise nicht"

Dialog des Buddha mit einem „Laien“, also einem Nicht-Angehörigen des buddhistischen Sangha. Das Sutta behandelt Buddhas Kunst der De-Eskalation, gehört also zu (p) sîla, d.h. zum Ethik-Bereich: Auf die Beschimpfung eines Brahmanen reagiert Buddha freundlich mit der unerwarteten Frage an ihn, ob er manchmal Gäste bewirte. Verwirrt bejaht der Brahmane. "Und wenn sie Deine Speise nicht essen, was dann?" -- Brahmane: "Dann bleibt sie wohl an mir hängen". -- Buddha: "Genau so ist's mit Deinen Schmähungen gegen mich: Wir essen Deine Speise nicht. Dein eigner Zorn bleibt an dir selbst hängen, und wird dir Leid erzeugen, nicht uns!".
-- Besprechung: Mo. 12.12.2016, 19-20.30 Uhr.
Sept. 2016

Moḷiyaphagguna Sutta S12.2
aus Suttapitaka/ Samyutta Nikaya

Ergänzendes Thema (im Dhammakreis) zum vorangegangenen Dhamma-Gespräch mit Ayya Agganyani:
Anattâ, die 5 Daseinsgruppen (p:
pañca khandha) und die Entstehung in Abhängigkeit (p: paticcasamuppâda oder nidâna). Das kurze Sutta richtet sich nicht an Laien, sondern es beantwortet ein paar „Fachfragen“ des Bhikkhu (Mönchs) Moḷiyaphagguna. Die „5 Daseinsgruppen“ (Körperlichkeit, Empfindung, Wahrnehmung, Tatabsichten, Bewusstsein) sind Buddhas (während seiner 45-jährigen Lehrtätigkeit konsequent durchgehaltenes) rein temporäres, phänomenologisches „MODELL“ für den Menschen als eine „empirische Person ohne permanente ‚Seele‘ “ (p: nâma-rûpa).
-- Besprechung: Mo.26.09.2016, 19-20.30 Uhr.
Sept. 2016

Anattalakkhana-Sutta  S22.59
aus Suttapitaka/ Samyutta Nikaya

Dhamma-Gespräch mit Ayya Agganyani.
Thema: Die Anattâ-Lehre, So.25.09.2016, ab 10.00  Uhr, mit anschließender Meditation.
Jun. - Aug. 2016

 

(das Thema ist weiterhin das von M22)

Wir widmen uns hauptsächlich der Montagsmeditationen -  mit anschließenden kleinen Dhammagesprächen zum gleichen Thema "anattâ", wie immer montags 19-21h.
Die nicht nur in M22 sondern in vielen Suttas immer wieder betonte Floskel „Dies ist nicht mein, ich bin dies nicht, dies ist nicht mein Ich“ ist stets so zu lesen / zu kontemplieren:
≫Dies-und-jenes Phänomen, das ich außerhalb oder innerhalb meines Körper-Geist-Systems (nâma-rûpa) wahrnehme und empfinde, kann weder Eigentum ‚meiner Seele‘ sein, noch ist es Teil ‚meiner Seele‘, noch ist es identisch mit ‚meiner Seele‘-- und zwar: nicht etwa deswegen, weil ‚meine Seele‘ etwas ganz anderes, ewig existierendes wäre, sondern weil es so etwas wie ‚meine ewige Seele‘ nach Buddhas Erkenntnis überhaupt nicht gibt.≪.
Die Floskel dient auch nicht dazu, irgendwelche Empfindungen oder Emotionen des Körper-Geist-Systems zu unterdrücken oder als „Illusion“ abzutun, sondern sie ist dazu da, sie vielmehr achtsam zu beobachten (sati) und als psychische Realitäten erst einmal zu akzeptieren, "wie sie sind", ohne sie gleich mit "Ich" zu identifizieren. Mit ihnen muss man sorgfältig umgehen, ohne sich durch sie verwirren oder sich unbedacht „in sie hineinziehen“ (upâdâna) zu lassen. Das allein wichtige und heilsame Ziel ist stets: mettâ, karunâ, muditâ und upekkhâ zu entwickeln.
Apr. -  Mai 2016

Alagaddūpama Sutta M22
aus
Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Das Gleichnis von der Schlange und dem Floß

Das Sutta behandelt die anattâ-Lehre. Es enthält das „Schlangengleichnis“ und das „Floßgleichnis“ und ist an die Bhikkhus des frühen Sangha (nicht etwa an damalige Laienanhänger des Buddha!) gerichtet. Das "Schlangengleichnis" besagt, dass Buddhas Lehre verderblich sei kann für den, der sie falsch interpretiert. Das "Floßgleichnis" besagt, dass Buddhas Lehre kein Dogma ist, sondern weggeworfen werden kann für den, der "das andere Ufer" (= das nibbana) erreicht hat. Das Sutta enthält das berühmte, ungewöhnlich scharfe Verdikt des Buddha, mit dem er die brahmanisch-upanishadische Lehre vom unvergänglichen "Selbst" (attâ ~ "Seele") [und damit  auch dessen Identität mit dem brahman (= "Weltgeist")] als eine "Narrenlehre" bezeichnet.
-- Besprechung: Mo.25.04.2016 und Mo.30.05.2016, 19-21h.

Feb. 2016

Saccaka – Großes Sutta M36
(Mahasaccaka Sutta)
aus Suttapitaka / Majjhima Nikaya
Das Sutta mit den Holz-Wasser-Gleichnissen

Bei der Besprechung im Januar-Dhammakreis ergab sich eine etwas divers geführte Diskussion zum Thema „Wiedergeburt“. Das veranlasste mich, ein Sutta herauszusuchen, in dem der Buddha aus seinen eigenen Erfahrungen auch zu diesem Aspekt Stellung nimmt, wo also die sog. „Wiedergeburt“ nicht als metaphysisches Dogma sondern als ein Ausschnitt aus der Erfahrung eines voll Erleuchteten (p: sammâ sambuddho) geschildert wird. Das Sutta M36 schien mir dazu das geeignetste.
-- Besprechung: Mo. 22.02.2016, 19.00-21.00h.
Jan. 2016

Das Pfeilgleichnis M63
(Cûla Mâlunkya Sutta)
aus
Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Dieses kurze Sutta macht sehr gut deutlich, was der Buddha während seiner 45-jährigen Lehrtätigkeit den Menschen zu vermitteln trachtete, und was nicht: So genannte „letzte metaphysische Fragen“, wie sie in fast allen anderen Religionen gestellt wurden und werden, spielen in einer Notsituation keine Rolle; einzig wichtig sind nachhaltige Heilmaßnahmen zur Linderung der Not. Man könnte mit einem modernen Wort sagen: Buddha erscheint uns heute als der erste „Psychologe“ (vielleicht sogar Therapeut) der östlichen Antike.
-- Besprechung: Mo.25.01.2016, 19-20:30h.
Sep. - Dez. 2015 (Aussetzer wegen Urlaub / Auslandsaufenhalten CL)
Aug. 2015

PS3, Vortrag CL: "Bedingte Entstehung III"

Sinn und Zweck der Lehre von der "Bedingten Entstehung": Keine Spuren (kamma) hinterlassen (weder "gute" noch "böse" noch "unbestimmte")! Mo.03.08.19-21h
Juli 2015

PS2, Fortsetzung "Bedingte Entstehung II"

Ein Meditationsbeispiel.

-- Besprechung: Mo.20.07.2015,19-20.15h

Mai/Juni 2015

PS2, Vortrag CL: "Bedingte Entstehung II"

Praxis der Anwendung in der Meditation (das ist beileibe nicht nur theoretisch, sondern in der Meditation erprobt und bewährt!).

-- Besprechung: Mo.01.6.2015, 19-21h

Apr. 2015 

PS1, Vortrag CL: "Bedingte Entstehung I"

Einführung in die Begriffe und ihre Zusammenhänge der oft formelhaft in den Suttas erscheinenden "Bedingten Entstehung".

-- Besprechung: Mo.20.4.2015, 19-21h

Feb. - Mrz. 2015

Ráhulas Belehrung M62
aus
Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Buddha bringt seinen Sohn Ráhula dazu, die Betrachtung des "Körperlichen" heilbringend für seine Meditation zu verwenden. Der Inhalt des Sutta ist ein wesentlicher Beitrag zu "Satipatthâna" (den Grundlagen der Achtsamkeit ~ sammâ sati).
Nov. -  Dez. 2014

Versiegung des Durstes M38
aus
Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Aufgrund der Ansicht eines Mönchs, der "Bewusstsein" mit einer permanenten individuellen "Seele" verwechselt, "paukt" der Buddha seinen Mönchen noch einmal eindringlich die Lehre von der Bedingten Entstehung ein und überzeugt sich dabei, dass seine Schüler von solchen Spekulationen über die sog. "Seele" Abstand genommen haben.
Okt.  2014

Der Hündliche M57
aus
Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Ergötzliche Geschichte: Der Buddha bringt zwei verschrobene Asketen (den "Hündlichen" und den "Rindlichen") zur Besinnung und bekehrt sie darüber hinaus zu seiner eigenen Lehre (den "Dhamma").
Sept.  2014 

Der Honigkuchen M18
aus
Suttapitaka / Majjhima Nikaya

Der Mönch Mahâ Kaccana erläutert eine kurze, den Mönchen rätselhafte Bemerkung des Buddha. Es geht um die komplexe Art der menschlichen Wahrnehmung, bei der wir Wahrgenommenes als "Dinge" in die Außenwelt projizieren und dann meinen, "da draußen Dinge" wahrzunehmen. Ananda war so begeistert von dieser Erläuterung, dass sie ihm wie "Honigkuchen" vorkam (daher der Name des Sutta).
Aug. 2014

Die Gründung des Nonnenordens CV10.1
aus
Vinaya Pitaka / Culla Vagga

Die einstige Ziehmutter des Siddhattha, des Buddha, möchte mit 50 Dienerinnen in den Mönchsorden aufgenommen werden. Nach einigen Widerständen im Sangha ermöglicht Buddha die Aufnahme; damit ist der erste buddhistische Nonnenorden gegründet.
Juli. 2014

Das Kalama Sutta  A.3.66
aus Suttapitaka / Anguttaranikaya

Die Clanführer der Kalamer (ein Volksstamm nördlich der heutigen Stadt Varanasi = Benares) sind verwirrt, was sie 'glauben' sollen. Sie wenden sich an den Buddha. Buddha beginnt mit den Worten: "Glaubt nichts ..., solange ihr es nicht selbst für heilsam befunden habt ... . Dann aber: haltet Euch daran und lebt danach!" (Dabei bezog er seine eigene Lehre ausdrücklich mit ein!). -- Das Kalama Sutta war übrigens ein Hauptgrund dafür, dass ich (CL) mich dem Theravâda-Buddhismus zugewandt habe.

Die Besprechung der Suttas nimmt stets auch Bezug auf unsere Meditationspraxis. Der theravâda-buddhistische Pali-Kanon (mit deutschen Übersetzungen und teilweise auch mit original Pali-Texten) ist zu großen Teilen im Internet zu finden unter www.palikanon.de und www.palikanon.com.

Christoph Lübbert hält seit langem an verschiedenen Orten im In- und Ausland Seminare zum Thervavâda-Buddhismus ab ( siehe z.B. www.cl-diesunddas.de ). Sie werden auf Wunsch für den Dhamma-Kreis überarbeitet und dort integriert. Hier zwei Beispiele:

 

Abhidhamma-Seminare

In größeren Abständen (1 mal pro Jahr) hält die theravâda-buddhistische Nonne Ven. Ayya Agganyani bei der DBHV in Darmstadt Seminare zur Einführung in die Lehre des Buddha oder über den Abhidahamma (das ist der philosophisch-scholastische dritte Teil des "Dreikorbs"). Ayya Agganyani wurde als Nonne ausgebildet in Myanmar (Burma).

 


Ayya Agganyani
© Foto: Gustav Büttner

Siehe auch:
http://www.abhidhamma.de/index.html und http://www.theravadanetz.de/

Der nächste Termin eines Seminars oder Vortrags wird unter Nachrichten bekannt gegeben.